Konventionelles Röntgen


Konventionelles Röntgen findet Anwendung bei der Untersuchung von Skeletten und Thorax (Herz und Lunge), sowie seltener bei der Untersuchung von Nieren und ableitenden Harnwegen, Gallenblase und Gallenwegen, Untersuchung des Magen-Darm-Traktes sowie bei konventionellen Schichtaufnahmen. Viele früher regelmäßig angewendeten Untersuchungen sind heute durch die so genannten Schnittbildverfahren (Computertomographie) und den Einsatz der Sonographie ersetzt worden

 

Trotz der Weiterentwicklung anderer Verfahren (Computertomographie) ist das konventionelle Röntgen noch immer ein wichtiges Verfahren der Radiologie. Insbesondere in der Darstellung von Knochen ist dieses Verfahren nicht weg zu denken.

  • Die Aufnahme des Brustkorbes (Thoraxaufnahme)


  • Die Thoraxaufnahme zählt zu den häufigsten Aufnahmen der Diagnostischen Radiologie. Sie ist schnell angefertigt, sicher für den Patienten und bietet eine hohe diagnostische Aussagekraft.

  • Röntgenaufnahme des Skeletts


  • Eine der noch immer häufigsten durchgeführten Untersuchung in der Radiologie ist die konventionelle Röntgenaufnahme des Skelettes. Notwendig wird diese Aufnahme üblicherweise bei Verdacht auf eine Verletzung mit Beteiligung von Knochen oder Gelenken (Zulassung HD-Röntgen für den Verein Deutscher Schäferhunde).

  • Darstellung der Nieren und ableitenden Harnwegen (intravenöses Urogramm, IVU)


  • Ein intravenöses Urogramm (IVU) dient der Darstellung der Nieren, der Harnleiter und der Harnblase, zumeist zur Darstellung der Nierenanatomie oder von Verschlüssen der ableitenden Harnwege z.B. durch Nierensteine oder Vernarbungen. Zusätzlich erlaubt die IVU eine qualitative Abschätzung der Nierenfunktion.

  • Die Magen-Darm-Passage (MPD)


  • Wie der Name schon andeutet, dient die Magen-Darm-Passage der Darstellung der Speiseröhre, des Magens und des Dünndarms. Diese Untersuchung kann in Einfach- und Doppelkontrasttechnik durchgeführt werden.

  • Die Dünndarmuntersuchung (Methode nach Sellinck)


  • Die Dünndarmdoppelkontrastuntersuchung mit der Methode nach Sellinck dient der übersichtlichen Darstellung der Dünndarmschlingen. Vor allem bei Verdacht auf Darmentzündungen oder Geschwülste wird diese Untersuchung durchgeführt.